Mühlbauer - Der Ruhestandsplaner in Rosenheim für Altersversorgung
Newsletter Januar 2013

Eurokrise - Neue Regeln, neue Probleme

Wie Sie sicherlich in den letzten Wochen vernommen haben, ist es um die Eurokrise ruhig geworden. Das liegt sicherlich auch daran, dass Mario Draghi´s Versprechen, den Euro zu retten und zwar egal mit welchen Mitteln, seine Wirkung gezeigt hat. Und das ist auch gut so. Denn somit haben sich die Spekulanten aus den Märkten zurück gezogen und die Wirtschaft bekommt neuen Aufwind.
Dennoch möchte ich Sie in meinem heutigen Newsletter weiterhin auf dem Laufenden halten, was hinter den Kulissen noch weiter brodelt. Denn die Eurokrise ist noch nicht vorbei und wird uns sicherlich noch weiterhin beschäftigen.

Zudem finden Sie in diesem Newsletter ein interessantes Video rund um die Altersversorgung, welches Sie sich unbedingt anschauen sollten. Denn das, was auf dem Rentenbescheid steht, ist noch lange nicht das, was Sie tatsächlich an Rente bekommen!
1. Schuldenkrise Europa - Neue Regeln, neue Probleme

Staatsanleihen sind ein wichtiger Baustein in der Geldanlage für den Ruhestand. Sie stehen für Sicherheit und Solidität, auch wenn sie wenig Zinsen bringen. Die neuen Bedingungen für Anleihen machen die Papiere aber nicht gerade attraktiver, denn sie vereinfachen Schuldenschnitte für die Eurostaaten.
Es sind nur drei kleine Buchstaben und trotzdem haben sie in den letzten Wochen für viel medialen Wirbel gesorgt, vor allem in der Wirtschaftspresse: CAC. Hinter dieser Abkürzung für Collective Action Clause verbergen sich Zwangsumschuldungsklauseln, mit denen private Anleihegläubiger zum Forderungsverzicht gezwungen werden können.
Die CACs gelten seit 1.1.2013 für alle ab diesem Datum neu emittierten Staatsanleihen von Euro-Staaten.
Was das konkret für Anleger, im Speziellen für Anleihegläubiger bedeuten kann, haben diese zum Teil schon 2012 erfahren:
Die Regierung in Athen hatte solche Zwangsumschuldungsklauseln per Gesetz rückwirkend in die Bedingungen für ihre Staatsanleihen eingefügt. Das hatte sie zwar mit Banken und institutionellen Investoren ausgehandelt, doch private
Anleger waren bei den Verhandlungen außen vor geblieben. Sie wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Kritik war entsprechend heftig, der Begriff der „Enteignung privater Anleger“ machte die Runde. Und ließ die Attraktivität von Anleihen weiter sinken.
Die Skepsis auch gegenüber den neuen CACs ist ja nachvollziehbar: Wenn man es auf einen einfachen Nenner herunterbrechen wollte, könnte man davon sprechen, dass Staaten nach diesen neuesten Bedingungen ihre Schulden garnicht mehr zurück zu bezahlen müssen. Für den Anleger ist das ein Aspekt, den er bei seinen Planungen für den Ruhestand berücksichtigen sollte.
Denn mit diesen neuen Risiken muss er die Anlageklasse Anleihe neu bewerteten – vor allem als Teil seines langfristigen Vermögensaufbaus.
Bevor es aber nun Missverständnisse gibt, sollte eines klargestellt werden: Grundsätzlich sind Anleihen nach wie vor ein sinnvoller Bestandteil eines guten Portfolios, allein schon aus Gründen der Risikostreuung. Nur auf Aktien oder Gold zu setzen, wäre
fahrlässig. Die Frage ist nur, welche Rentenpapiere genau sich eignen und wie sie gewichtet werden sollen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtiger denn je, dass sich derjenige, der für das Alter vorsorgen will, mit seinen Zielen auseinandersetzt und dementsprechend die optimale Struktur seiner Ruhestandsplanung bestimmt.
Mit der professionellen Unterstützung eines Ruhestandsplaners kann der Anleger genau diese Entscheidungen treffen. Der
Experte kann ihm sagen, welche Anlagen für ihn optimal sind und von welchen er besser absieht. Dann kann der Anleger auch den nächsten Neuerungen entspannt entgegensehen.2. Schuldenkrise Europa – hier Spanien
a. Madrid gesteht Probleme ein - Löcher im Spanischen Staatshaushalt (Artikel ntv hier klick!)b. Finanznot: Spanien plündert Rentner (Artikel Spiegel online hier klick!)

3. Die private Alters­vorsorge
Wissen Sie eigentlich, wieviel von Ihrer staatlichen Rente tatsächlich übrig bleibt? Neben Steuern und Inflation nimmt zukünftig das Problem des  Generationenvertrages einen erheblichen Einfluss auf Ihre Rentenzahlungen. Schauen Sie sich dazu dieses Video an, damit Sie sich frühzeitig und sinnvoll darauf vorbereiten können:

4. Schlusszitat

Geld haben ist schön, solange man nicht die Freude an den Dingen verloren hat, die man mit Geld nicht kaufen kann.
Salvador Dalí

 


ntv Artikel: Madrid gesteht Probleme ein

www.pdf
Eurokrise und Vermögenssicherung

Finanznot - Spanien plündert Rentner

www_1.pdf
Eurokrise und Vermögenssicherung
 
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