Mühlbauer - Der Ruhestandsplaner in Rosenheim für Altersversorgung
Newsletter Feburar 2013

Checklisten für finanzielle und persönliche Vorsorge

Sicherlich haben Sie finanziell bereits vor- oder möglicherweise auch schon ausgesorgt – sei es durch meine Beratung für Ihren Ruhestand, den Fall einer schweren Krankheit und Berufs­unfähig­keit oder in Bezug auf die Absicherung Ihrer Familienangehörigen.
Was aber passiert, wenn Sie nicht mehr frei über Ihr Leben entscheiden können?
Dafür möchte ich Sie in meinem heutigen Newsletter sensibilisieren.

Zudem finden Sie in diesem Newsletter eine Anleitung, wie Sie "sinnvoll" in Aktien anlegen.
Und auch zur Eurokrise gibt es Neuigkeiten aus Griechenland, denn dort ignoriert man einfach die Sparvorhaben.

1. Ihr VorsorgeBuch:
Auf welche Punkte dürfen Ihre Angehörigen oder andere nahestehenden Per­sonen achten, um in Ihrem Sinne zu handeln? Und vor allem: Welche Instrumente gibt es, um hierfür vorzusorgen?
Es gibt dazu ein Buch mit allen wichtigen Formularen, das sogenannte "Vorsorgebuch". Hierin finden sie unter anderem Antworten auf folgende Fragen:
   a. Warum eine Vorsorgeverfügung Sinn macht:
In Zeiten körperlicher und geistiger Gesundheit ist es wichtig, alles, was im Voraus bedacht werden kann, mit größtmöglicher Sorgfalt zu regeln, damit in einer Krisensituation Ihr wohlüberlegter Wille auch zum Tragen kommt.
Das gilt insbesondere auch für ethisch schwierige Problemlagen aus dem medizinischen Bereich: Oft kann bei jüngeren ebenso bei älteren und schwerstkranken Patienten die Willenslage hinsichtlich einer medizinischen Behandlung nicht mehr ermittelt werden. Unzählige Menschen werden auf diese Weise zum Gegenstand umfangreicher und als schmerzvoll empfundener ärztlicher Bemühungen, obwohl sie im Zweifel längst gerne ihren eigenen Frieden gefunden hätten.
Ob in „handfesten“ oder sensiblen Angelegenheiten – es ist notwendig, dass Sie im vornhinein Helfer bestimmen, die, wenn es soweit ist, das von Ihnen Gewollte auch umsetzen. Viele wissen sich hier im Vertrauen auf den Partner, die Kinder oder die Eltern geborgen. Aber Vorsicht: Das Gesetz kennt kaum Sonderrechte für nahe Angehörige bei der gegenseitigen Fürsorge. So wird etwa der eine Ehegatte nicht „automatisch“ der Betreuer des anderen – es sei denn, Sie haben es vorher so festgelegt.
Wer dennoch möchte, dass vertraute Menschen im Ernstfall das Ruder in die Hand nehmen sollen und nicht völlig fremde, per Gesetz vom Gericht bestellte Per­sonen, muss dies schriftlich niederlegen. Solche Dokumente – Vollmachten und Verfügungen – haben definierten gesetzlichen Kriterien zu genügen.

  b. Welche Formulare sind für den Krankheitsfall wichtig:
- Was bewirkt eigentlich eine Patientenverfügung?
- Wozu eine Betreuungsverfügung?
- Die Vorsorgevollmacht als Ergänzung zur Patientenverfügung in wirtschaftlicher Hinsicht.

   c. Ist eine Generalvollmacht nicht einfacher und deckt alles ab oder gibt es hier Lücken und eine fehlende Rechtswirksamkeit?
Damit Sie Antworten auf all diese, und auch noch weitere Fragen bekommen, wurden von der Stiftung Vorsorgedatenbank eine Seite eingerichtet, auf der Sie sich ein dazu Video anschauen und das Buch bestellen können. Das Buch in dem mit aller Sorgfalt die speziellen Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Betreuungsverfügungen für Sie vorbereitet wurden.
Zudem finden Sie hier auch die Möglichkeit, Ihre Verfügungen durch Registrierung verfügbar zu machen.
Und wenn Sie Rechtlichen Beistand suchen, steht Ihnen dieser Seite ein Expertenpool  zur Verfügung, den Sie regional selektieren können.
Den Link zu dieser Seite finden Sie hier: http://www.stiftung-vorsorgedatenbank.de/
Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie mich an oder reservieren Sie sich einfach sofort in meinem Onlinekalender Ihren persönlichen Termin. Ich bin gerne für Sie da – Ihr Ruhestandsplaner Andreas Mühlbauer.

2. Legen Sie in Aktien an – aber sinnvoll:
Anleger stehen mehr denn je vor der Frage, ob sie zurzeit eher in Aktien oder doch lieber in Anleihen investieren sollen. Vielleicht ergibt ja auch eine Mischung aus beidem Sinn. Doch wie kann der Anleger das für die langfristige Ruhestandsplanung umsetzen?

Es besteht kaum ein Zweifel, Aktien sind derzeit die attraktivste Anlageklasse. Sie weisen das höchste Renditepotenzial auf und bringen trotzdem noch ein gewisses Maß an Sicherheit mit. Da sie Anteile an einem Unternehmen und damit Sachwerte sind, schützen sie beispielsweise vor Inflation. Dass einige Firmen zudem üppige Dividenden ausschütten, erhöht die Beliebtheit von Aktien noch. Dementsprechend haben die Aktienmärkte in den Monaten Dezember und Januar auch deutlich zugelegt. Dennoch wäre es für den Anleger wenig ratsam, sein Kapital ausschließlich in den Aktienmarkt zu investieren. Die Risiken an der Börse sind nach wie vor allgegenwärtig. Und angesichts der Schwankungen der Kurse sind Aktien nicht für jeden beliebigen Anlagehorizont geeignet.

Bei Anleihen schreckt das Chance-Risiko-Verhältnis allerdings zurzeit Anleger auch eher ab. Das betrifft vor allem Staatsanleihen. Vermeintlich sichere Länder sind in den vergangenen Monaten in Schieflage geraten und haben bei ihren Gläubigern für unruhige Nächte gesorgt. Und dafür, dass die Anleihebesitzer schlecht schlafen konnten, fielen die Renditen extrem niedrig aus. Doch auch wenn Unternehmensanleihen momentan interessanter erscheinen –angesichts eines riesigen Angebots fällt es dem Privatanleger schwer den Überblick zu behalten und die richtigen Papiere auszuwählen.

Grundsätzlich ist es wie so oft im Leben: die richtige Mischung macht’s – an der Börse nennt man das Streuung. Das heißt nichts anderes, als dass sowohl das Risiko wie die Chancen gestreut werden. Kein Mensch kann heute sagen, welche Firmen – oder selbst Staaten – es in 30 oder 50 Jahren noch geben wird, ob sie erfolgreich wirtschaften oder ihre Schulden bedienen können. Deshalb ist es sinnvoll, über Fonds zu investieren. In diesen wird ohnehin schon über viele Einzelaktien oder Anleihen gestreut, das Risiko verringert sich also. Denn wenn ein Unternehmen Pleite geht oder eine Anleihe ausfällt, macht dies nur einen sehr geringen Anteil am Gesamtvermögen aus.

Noch besser ist es, nicht nur einen Fonds zu nutzen. Denn wer weiß, wann der heute so erfolgreiche Manager in Rente geht? Oder den Arbeitgeber wechselt? Sinnvoll ist es also, in viele verschiedene Fonds zu investieren, denn dann reduziert sich das Risiko wiederum. Und optimal ist es, wenn auch die Auswahl der in dieser Konstruktion enthaltenen Fonds nicht von mehr oder weniger genialen Menschen vorgenommen wird sondern in einem klaren, immer wieder nachvollziehbaren Auswahlprozess. Ein Industrieprozess sozusagen, der auch in 50 Jahren noch funktioniert, obwohl die heute handelnden Per­sonen dann in Rente, manche Unternehmen gar nicht mehr am Markt und vielleicht sogar mancher Staat Pleite ist.

Eines aber ist immer notwendig: die richtige Beratung ganz am Anfang. Als professioneller Ruhestandsplaner helfe ich dem dem Anleger dabei, auf Basis der individuellen Lebensumstände das persönliche Profil herauszuarbeiten. Anhand dessen lässt sich dann identifizieren, welche Kombination aus Aktien- und Anleihefonds für ihn am sinnvollsten ist.

3. Griechenland ignoriert Sparvorgaben:
Von Georgios Christidis, Thessaloniki
Die Troika ist zurück in Athen - Griechenland nimmt den Besuch der internationalen Gläubiger so gelassen zur Kenntnis wie nie zuvor. Wichtige Reformen bleiben auf der Strecke, der Spareifer der Regierung ist erlahmt. Sie spielt auf Zeit und hofft auf frisches Geld. Hier lesen Sie den Artikel aus Spiegel online

4. Schlußzitat:
„Reich wird man erst durch Dinge die man nicht begehrt.“
Gandhi


Griechenlan ignoriert Sparvorhaben

www_2.pdf
Artikel aus Spiegel Online
 
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